Medienmitteilung vom 21. Dezember 2020
Unsere Antwortbriefe an Zeugen Jehovas

Aufgrund der aktuellen Covid-xix-Situation schreiben Zeugen Jehovas Tausende Missionierungs-Briefe. Mehr dazu unten.

Briefaktion der Zeugen Jehovas

Wir von JZ Help nehmen dice Briefflut zum Anlass und schreiben zurück. Auf Briefe, die an uns persönlich gerichtet wurden, an Zeugen Jehovas allgemein und für eine breite Öffentlichkeit. Es ist uns ein Anliegen, aufzuklären, was es bedeutet, bei den Zeugen Jehovas aufzuwachsen. Und was es für manche von uns heißt, die Gemeinschaft verlassen zu haben: Durch die Praxis der Ächtung haben viele von uns Eltern, Kinder, Geschwister und Freund*innen verloren.

Die Absender*innen der Briefe geben Medienschaffenden gerne Auskunft, kontaktieren Sie uns: regina.spiess@jz.assistance


Esther Gebhard aus Bayern

M. T. aus NRW

Walter Schöning aus Baden-Württemberg

One thousand. R. aus der Schweiz

T. G.

5. S. aus Frankfurt a. Chiliad.

Anca E. Wimmer, Autorin aus Bayern

R. S. aus Zürich

D. W. aus Wien

T. M.

Zum Hintergrund der neuen Missionierungs-Strategie

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden, seitdem im Frühling der Predigtdienst wegen Covid 19 eingestellt worden state of war, Tausende Missionierungs-Briefe geschrieben (Bsp. Kt. Zürich, Bsp. Bayern).

Verschiedene Medien berichteten darüber, etwa nau, Linth 24 oder die Stuttgarter Nachrichten. Auch Politiker*innen wurden angeschrieben (Bsp. Schweiz), was wiederholt zu Ärger führte, auch weil mancherorts die Amtshäuser dice Verteilerfunktion übernehmen mussten, wie der Merkur vom 22. Nov. 2020 oder der Nordkurier vom 14. Dez. 2020 berichteten. In den letzten zwei Monaten wurden vermehrt Firmen angeschrieben (Bsp. Wien), auch Anwälte (Bsp. Kt. Zürich) und Ärztinnen (Bsp. Berlin).

Steine zu bemalen (Badische Zeitung mit Registrierung, Nuaracher Nachrichten, FB-Beitrag) und mit Bibelversen zu versehen, scheint ebenfalls Teil der neuen Missionierungs-Strategie zu sein. Immer wieder – und das nicht erst seit Covid xix – wird von Seiten der Zeugen Jehovas auch auf Traueranzeigen reagiert (Beitrag in der SRF-Sendung Kassensturz, Schweriner Volkszeitung), neuerdings werden sogar bemalte Steine auf Gräber gelegt (Foto mit Erlaubnis der Urheberin) .

Das Video erläutert die Missionsmethoden der Zeugen Jehovas während Corona-Pandemie mittels Briefe, „private" Beiträge in den Medien und Geschenkaktionen

Weitere Pressestimmen

Enttäuschung im Postkasten – Ein handschriftlicher, schön verzierter Brief weckt die Hoffnung auf gute Nachrichten – doch weit gefehlt. Über eine besonders dreiste Class der Werbung.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.2022

Werbepost von den Zeugen Jehovas Kempten: Statt Hausbesuchen verteilen die Mitglieder Grußkarten
Allgäuer Zeitung, 10.03.2022

Missionieren bei Trauernden – die Zeugen Jehovas werben vermehrt per Postal service – auch nach Todesfällen. «Wir waren wirklich sehr entsetzt, als uns klar wurde, dass der Absender einer Sekte angehört.»
Beobachter 26.05.2021

Zeugen Jehovas nutzen Namen von Diakon in Legden: „Es ist schäbig". Werbebriefe der Zeugen Jehovas sorgen für Aufregung in Legden
Münsterland Zeitung 15.03.2021

Wie religiöse Gruppen dice Pandemie für sich nutzen – Zeugen Jehovas: Neue Strategien für die Mission
BR24 04.03.2021

Edinburgher Anwohner, die handgeschriebene Briefe von Kindern der Zeugen Jehovas erhalten haben, brandmarken dice Aktion als „krank"
Edinburgh News 04.03.2021, deutsche Übersetzung

Kinder werben für Zeugen Jehovas
Bieler Tagblatt 15.01.2021

Kann man sich gegen Briefe von Zeugen Jehovas wehren, die Todesanzeigen als Werbeadresse missbrauchen?
Stern 24.11.2020